Eine lachende Josselyn

¡Holaa!

wir ihr aus meinem vorherigen Eintrag mitbekommen habt, haben wir in letzter Zeit Spenden gesammelt, um einen speziellen Rollstuhl für Josselyn zu kaufen, eines unserer Mädchen aus dem Behindertenzentrum.

Dafür riefen wir über Instagram, Facebook, Whatsapp, e-Mail etc. zum Spenden auf, um Josselyns Mutter einen langen Traum zu erfüllen und ihr Leben erheblich zu erleichtern.

Die Antworten waren wirklich unglaublich:

Dank vielfältiger Unterstützung von Verwandten, Freunden und (mehr oder auch weniger) Bekannten größtenteils aus Deutschland ist es uns gelungen, sogar mehr als das benötigte Geld zu sammeln!

So viele Menschen waren bereit, (zum Teil wirklich mehr als großzügige) Beiträge zu spenden!

Klingt jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, aber das hat mir ein wenig meinen Glauben an die Menschheit zurückgegeben.

So fuhren wir also diese Woche, nachdem wir Josselyn und den Rollstuhl der Institution ausgemessen hatten, ins Zentrum Limas, um ihr dort einen eigenen zu kaufen. Lange suchen mussten wir nicht, und der Verkäufer machte noch ein schönes Selfie mit uns.


Wegen nette Gringas und so…

Als wir auf die Frage, wo denn unser Taxi geparkt sei, antworteten, dass wir den Metropolitano, einen immer sehr vollen Bus, der auf einer festen Fahrbahn Lima von Norden nach Süden durchquert, nehmen würden, sah er uns nur kopfschüttelnd, aber lachend an. ‚Ihr seid ja verrückt..’

Die Fahrt war dann auch zugegebenermaßen sehr beengt.

Da die Anschlussbusse uns dann doch nicht hereinlassen wollten, mussten wir schließlich für den letzten Teil der Strecke doch ein Taxi nehmen.

Dies funktionierte da aber um einiges besser als am…

TAG DER ÜBERGABE

Nachdem sich zwei Schrauben bei den verzweifelten Versuchen des Taxifahrers, den durchaus sperrigen Stuhl in den Wagen zu zwängen, gelöst hatten und eine unauffindbar verschwunden war, kamen wir etwas verzagt an unserem colegio an, wo jedoch der portero (eine Art Türsteher) uns den Großteil wieder richtete. Nur eine Schraube muss immer noch wieder angebracht werden…

Im salon von Josselyn angekommen, ließ jedoch ihre Mutter auf sich warten. Die Aufregung und Vorfreude war jedoch deutlich spürbar: Niemand konnte stillsitzen, alle liefen strahlend durch die Gegend und warteten auf Maria, Josselyns Mutter.

Nach ca. einer Stunde nervösem, aber freudigem Warten kam sie endlich – und wir konnten ihr mit ein paar Worten den Rollstuhl übergeben.

Anfangs war es eine ziemlich tränenreiche Freude… die sich aber bald in ein einziges Strahlen verwandelte. Auch Josselyn freute sich deutlich und lachte durchgehend.

Hiermit möchte ich noch einmal allen danken, die sich an dieser Tat beteiligt haben. Ihr habt einem wirklich besonderen Menschen, der bisher noch nicht das bekommen hat, was er wirklich verdient, sondern sich durch das Leben kämpfen musste, eben dieses deutlich erleichtert.

Ein riesiges Dankeschön!! ♥


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